Kaiserslautern: Risikospiel gegen Saarbrücken

Am Abend empfängt die zweite Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern den 1.
FC Saarbrücken in der Regionalliga Südwest. Die Polizei stuft die
Begegnung als sogenanntes Risikospiel ein. Ein Sprecher sagte, es seien
dementsprechend auch deutlich mehr Beamte im Einsatz, als bei einem
normalen Spiel in dieser Liga. Hauptaufgabe der Polizisten werde es sein,
die Gästefans aus Saarbrücken nach ihre Ankunft in Kaiserslautern zum
Stadion und wieder zurück zu begleiten. Der FCK rechnet heute nach
eigenen Angaben mit etwa 700 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion.

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Kirchheimbolanden: Weniger Bereitschaftsdienste im Donnersberg

Die niedergelassenen Ärzte im Donnersbergkreis wehren sich dagegen,
dass ihre Bereitschaftsdienste gekürzt werden sollen. Die Kassenärztliche
Vereinigung plant offenbar, dass die Zentralen in Alzey und Meisenheim
mehr Dienste für den Donnerbergkreis übernehmen.

Nach Angaben der Bereitschaftsärzte in Kirchheimbolanden soll die Zentrale
ab Juli nur noch mittwochs und am Wochenende geöffnet sein. An den
übrigen drei Tagen werde von abends bis morgens die Zentrale in Alzey
zuständig sein. Das kritisieren die Ärzte nun, weil der Bereitschaftsarzt in
Alzey für ein viel größeres Gebiet zuständig wäre. Das bedeute zum
Beispiel längere Wartezeiten für Patienten. Eine weitere Zentrale in
Rockenhausen soll künftig täglich nur noch bis Mitternacht geöffnet sein.
Weil nachts nur wenige Patienten kämen, könne er mit diesem Kompromiss
leben, sagte Verbandsbürgermeister Cullmann. Ein Sprecher der
Kassenärztlichen Vereinigung sagte, kommende Woche werde entschieden,

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Landau: Kritik an städtischen Neubauplänen

Die Stadt Landau hat gestern Abend rund 400 Bürger über geplante
Bauprojekte informiert. Im Mittelpunkt stand ein umstrittenes Neubaugebiet.

Auf dem 100 Hektar großen Vorzugsgebiet befinden sich derzeit vor allem
Weinberge. Die Stadt will weniger als die Hälfte der Flächen aufkaufen,
damit dort Häuser mit rund 1.200 Wohnungen entstehen können. Gegen
diese Pläne protestierten gestern Abend etliche betroffene Winzer aus dem
Stadtteil Wollmesheim und zwar mit Traktoren vor der Festhalle und
Plakaten, auf denen beispielsweise stand Bauland vernichtet Existenzen.
Der Bauamtsleiter zeigte anhand einer Studie auf, dass es zu wenige freie
Grundstücke innerhalb des Stadtgebiets gibt, um den Wohnungsbedarf bis
2030 zu decken. Einige Bürger stellten die Ergebnisse der Studie infrage,
andere kritisieren die Zerstörung der Natur und die zusätzliche
Verkehrsbelastung.

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Niederkirchen – Kreis Kaiserslautern: Vollsperrung aufgehoben

Die Vollsperrung der Landstraße zwischen Niederkirchen und Hefersweiler
ist heute aufgehoben worden. Nach Angaben des Landesbetriebs Mobilität
sind die Ausbauarbeiten so weit fortgeschritten, dass der Verkehr jetzt mit
einer Ampel geregelt wird. Der neue Radweg auf der gleichen Strecke
könne aber voraussichtlich erst Mitte Juni für den Verkehr freigegeben
werden.

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Trippstadt: Tourismus Trippstadt gefährdet durch Straßensperrung

Wegen der Sperrung der Landesstraße 500 im Karlstal befürchtet der
Fremdenverkehrsverein Trippstadt Einbußen im Tourismus. Ein Abschnitt
der Straße ist wegen eines Felsrutsches halbseitig gesperrt.

Ein Sprecher des Fremdenverkehrsvereins teilte mit, beliebte Ausflugsziele
im Karlstal wie Restaurants, der Campingplatz oder die Burg Wilenstein
seien von der Sperrung der Landesstraße betroffen. Ein Gastronom beklage
jetzt schon weniger Gäste als sonst. Das Problem ist laut des Sprechers,
dass die ausgeschilderte Umleitung zu den Ausflugszielen verwirrend ist,
vor allem für Auswärtige. Der Campingplatz sei gar nicht ausgeschildert.
Das sei besonders bitter, da die Camping Saison gerade gestartet sei. Die
zuständige Straßenbehörde will nach eigenen Angaben neue
Umleitungsschilder aufstellen. Die Landesstraße soll voraussichtlich im
Sommer saniert werden.

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Kaiserslautern: “Grüne Fernwärme” wird offiziell eröffnet

In Kaiserslautern wird in einer halben Stunder die sogenannte “Grüne
Fernwärme” offiziell in Betrieb genommen. Dabei handelt es sich um eine
Zusammenarbeit von Stadtwerken SWK und dem Abfallentsorger ZAK.

Die ZAK produziert in ihrem Biomasse-Kraftwerk Fernwärme, sie wird aus
aufbereitetem Holz und Biogas gewonnen. Wegen dieser regenerativen
Energien spart die neue grüne Fernwärme nach Angaben der ZAK jährlich
15.000 Tonnen Kohlendioxid. Damit die Fernwärme ins Netz eingespeist
werden kann, haben die SWK neue Leitungen und eine Übergabestation
gebaut. Die Gesamtkosten für SWK und ZAK belaufen sich auf rund 7,2
Millionen Euro. Künftig werden 10 Prozent der Fernwärme in Kaiserslautern
durch die ZAK geliefert. Das ist ungefähr so viel, wie 3.000
Einfamilienhäuser jährlich brauchen.

Source:: SWR