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Kandel: Polizei widerspricht Kreisverwaltung

By on 3. Januar 2018

Die Polizei hat der Darstellung des Landkreises Germersheim
widersprochen, im Fall des 15-Jährigen Messerstechers von Kandel nicht
ausreichend informiert zu haben. Demnach waren sowohl der Vormund des
jugendlichen Asylbewerbers, als auch die Betreuerinnen in dessen
Wohngruppe informiert.

Bereits zehn Tage vor der tödlichen Messerattacke des Jugendlichen auf
seine Ex-Freundin in einem Drogeriemarkt war dessen Vormund von einem
Sachbearbeiter telefonisch darüber informiert worden, dass der
minderjährige Flüchtling ehrverletzende Bilder öffentlich gemacht hatte und
seiner Ex-Freundin gedroht hatte sie „abzupassen“ und dass sie in Zukunft
„aufpassen“ müsse. Auch sei der Vormund über eine Schlägerei, in die der
Jugendliche verwickelt war, informiert worden. Auch sei der Jugendliche im
Beisein von zwei seiner Betreuerinnen von der Polizei belehrt worden und
sein Handy wurde konfisziert. Die Kreiseverwaltung hatte erklärt, die
Betreuer hätten nichts von einer akuten Bedrohung ge

Source:: SWR