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Landau: SGD stoppt Wild-Äsungsflächen

By on 18. November 2014

Die Struktur-und Genehmigungsdirektion Süd-SGD- hat das Anlegen von
Wild- Äsungsflächen im Landauer Stadtwald gestoppt. Die Behörde
bemängelt Rechtsfehler bei der Genehmigung für diese Flächen.

Ein Jagdpächter hatte große Mengen Mutterboden in den Pfälzerwald auf
dem Taubensuhl bringen lassen. Mit dem Boden sollten Äsungsflächen
angelegt werden, auf denen Gräser für Hirsche angepflanzt werden sollten.
Weil die Tiere so leichter Nahrung finden, hofft der Jäger, dass die Hirsche
weniger Bäume zerbeißen. Die Stadt Landau hatte die Äsungsflächen
genehmigt. Die SGD kritisiert das. Die Neustadter Behörde bemängelt unter
anderem, dass in der Genehmigung keine Ausgleichsflächen festgelegt
wurden. Außerdem habe man die Auswirkungen auf Waldtiere und Vögel
nicht genügend untersucht, sagte eine Sprecherin der SGD. Die Stadt
Landau will sich nach Angaben ihres Umweltdezernenten in den
kommenden Tagen beraten, wie sie mit der Entscheidung des SGD umgeht.

Source:: SWR